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WM-Playoffs: Frankreich droht Aus – Portugal und Griechenland jubeln

Veröffentlicht: Samstag, 16. November 2013 um 11:57 Uhr

Au revoir Frankreich? Ribery und Co. kassierten in der Ukraine eine Pleite und stehen vor dem WM-Aus. Derweil feierte Portugal dank Cristiano Ronaldo und Griechenland wichtige Siege, während Kroatien auf Island nicht über ein Remis hinaus kam. Das Roundup zu den WM-Playoff-Hinspielen in Europa.

Portugal Cristiano Ronaldo  Fanny Schertzer

WM-Playoffs: Portugal – Schweden 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Ronaldo (83.)

Im Gigantenduell zwischen Cristiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimovic ging die erste Runde an den Portugiesen. Der Stürmerstar von Real Madrid entschied die Partie in der Schlussphase mit einem Flugkopfball und sicherte den Portugiesen einen knappen, aber verdienten Sieg. Sein prominenter Widersacher, Ibrahimovic, blieb über weiter Strecke unauffällig.

Dabei lieferten sich beide Teams in Lissabon einen heißen Kampf und legten los wie die Feuerwehr. Doch weder Portugal noch Schweden konnten ihre Chancen in der Anfangsphase nutzen. Die Iberer erspielten sich im weiteren Verlauf ein Übergewicht und drängten die Wikinger in die Abwehr. Nach dem Wechsel war Portugal noch dominanter und es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Schweden konnte sich lange Zeit schadlos halten, bis Ronaldo zuschlug und die Südeuropäer für das Rückspiel am Dienstag den Vorteil brachte.

Video: Tor Cristiano Ronaldo gegen Schweden


 

WM-Playoffs: Ukraine – Frankreich 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Zozulya (61.), 2:0 Yarmolenko (82., Elfmeter)
Rote Karte: Koscielny (90./Frankreich)
Gelb-Rote Karte: Kucher (90.+4/Ukraine)

Die Ukraine hat einen großen Schritt Richtung WM 2014 unternommen. In Kiew feierten die Blau-Gelben einen wichtigen und nicht unverdienten 2:0-Heimsieg gegen Frankreich. Dabei hat sich Zozulya zum französischen Alptraum entwickelt, erzielte der Spieler von Dnipro Dnipropetrowsk doch den Führungstreffer und holte zudem noch einen Elfmeter heraus. Frankreich hatte in der ersten Halbzeit zwar Spielvorteile, doch Arsenal-Profi Koscielny erwischte einen rabenschwarzen Tag. Symptomatisch flog der Verteidiger nach einer Tätlichkeit vom Platz und wird am Dienstag im Rückspiel fehlen. Gleiches gilt auch Kucher, der in einer hektischen und turbulenten Schlussphase seine zweite Gelbe Karte sah. Dennoch hat sich die Ukraine eine hervorragende Ausgangsposition erspielt und darf von der WM-Teilnahme träumen.

Video: Ukraine – Frankreich alle Tore


 

WM-Playoffs: Griechenland – Rumänien 3:1 (2:1)

Tore: 1:0 Mitroglou (14.), 1:1 Stancu (19.), 2:1 Salpingidis (21.), 3:1 Mitroglou (67.)
Gelb-Rote Karte: Lazar (90./Rümänien)

Rumänien hat sich in einem ausgeglichen, aber weitestgehend chancenarmen Spiel eine hervorragende Ausgangsposition erspielt. Olympiakos-Stürmer Mitroglou avancierte mit zwei Toren zum griechischen Helden. Beide Mannschaften suchten von Beginn an ihr Heil in der Offensive und wurden schnell für ihr Engagement belohnt. Rumänien dominierte zwar weitestgehend das Mittelfeld, konnte aber nur bei Standardsituationen Gefahr versprühen, aus der auch der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer resultierte. Die Helen blieben bei Kontern immer wieder gefährlich und verpassten am Ende einen höheren Sieg. Wenn Rumänien die Partie am Dienstag noch drehen will, muss sich die Elf von Trainer Piturca noch ordentlich steigern. Schließlich brachte man nur zwei Schüsse aufs griechische Tor.

Video: Griechenland – Rumänien alle Tore


 

WM-Playoffs: Island – Kroatien 0:0

Rote Karte: Skulason (50./Island)

Das hoch favorisierte Kroatien kam trotz Überzahl und spielerischer Überlegenheit in Reykjavik nicht über ein 0:0 hinaus. Nach munterem Auftakt mit einer Großchance durch den Bundesliga-Legionär Perisic, dessen Schuss auf der Linie geklärt wurde, verflachte die Partie zusehends. Lange Bälle auf beiden Seiten ließen Langeweile aufkommen und weder Island noch Kroatien konnte seine WM-Tauglichkeit beweisen. Erst nach dem Wechsel wurde es unterhaltsamer und nach dem Skulason wegen Notbremse die Rote Karte sah, gab es Torraumszenen. Luka Modric setzte den anschließenden Freistoß an die Latte und die Elf von Niko Kovac, der sein Debüt auf der Bank gab, erspielte sich viele gute Chancen. Island rührte Beton an und rettete nicht zuletzt dank des starken Schlussmanns Halldorsson das Remis über die Zeit.

Foto © Fanny Schertzer / Wikipedia

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