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Fußball heute – der WM 2014 Spielplan von heute 25.06.2014 Wer spielt heute?

Veröffentlicht: Donnerstag, 26. Juni 2014 um 8:09 Uhr

Update: Heute spielt die USA gegen Deutschland, um 18 Uhr geht’s los.
Update: Fußball heute: der WM 2014 Spielplan von heute, 26.06. (Wer spielt heute?)

WM 2014: Wer spielt heute? Was war das für ein spannender WM-Dienstag mit Toren in der buchstäblich letzten Sekunde, mit Platzverweisen und Szenen, die eigentlich zwingend hätten mit einer Roten Karte bestraft werden müssen. Luis Suarez, das Unschuldslamm aus Uruguay, lässt grüßen. Ob das noch zu toppen ist? Die Chancen stehen am heutigen Mittwoch nicht schlecht, denn längst sind noch nicht alle Entscheidungen gefallen.

Rio de Janeiro. In den WM-Gruppen E und F fallen heute bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien die letzten Entscheidungen. Fest steht bislang eigentlich nur, dass Titelaspirant Argentinien bereits das Achtelfinale erreicht hat in der Gruppe F. Gleiches gilt für die Gruppe E für Frankreich, wo ein Aus der Equipe Tricolore wohl nur mathematische Rechenspiele bleiben. Die Franzosen haben aufgrund einer deutlichen Tordifferenz den Gruppensieg vor Augen, der wiederum den Gauchos längst noch nicht sicher ist, sollte das letzte Match verloren gehen.

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Nigeria – Argentinien: Super Eagles fehlt noch ein Punkt

Nein, so wirklich überzeugt haben die Argentinier bisher nicht wirklich. 2:1 gewannen die Gauchos gegen WM-Debütant Bosnien-Herzegowina, 1:0 in der Schlussphase der Partie gegen den Iran. In beiden Fällen spielte Superstar Lionel Messi das Zünglein an der Waage. Aber: Argentinien hat noch viel Luft nach oben. Letzter Gegner der Albiceleste sind die Super Eagles, die heute ab 18 Uhr im Estadio Beira-Rio in Porto Alegre auf die Südamerikaner treffen. Mit vier Punkten in der Gruppe F auf dem Konto hat Nigeria selbst noch die Möglichkeit, durch einen Sieg Platz eins dingfest zu machen. Ihr Glück dürften die Afrikaner derweil aufgebraucht haben, denn im zweiten Gruppenspiel wurde Gegner Bosnien-Herzegowina ein klarer Treffer aberkannt, der das 0:1 aus Sicht der Nigerianer bedeutet hätte. Doch der Schuss kann auch noch nach hinten losgehen. Dann nämlich, wenn die Super Eagles verlieren und zeitgleich der Iran die Bosnier bezwingt.

Bosnien-Herzegowina – Iran: Team Melli hofft auf ein kleines Wunder

Zum Showdown kommt es ab 18 Uhr in der Arena Fonte Nova in Salvador. Dort nämlich hat der Iran noch die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen das bereits ausgeschiedene Bosnien-Herzegowina ins Achtelfinale vorzudringen. Doch drei Punkte alleine reichen nicht; es braucht auch noch die Schützenhilfe der Argentinier, die Nigeria schlagen müssen. Übrigens: Sollten beide Spiele mit identischem Ergebnis ausgehen, also Nigeria etwa 0:1 oder 1:2 verlieren, der Iran zeitgleich 1:0 oder 2:1 gewinnen, dann wären beide Nationen punkt- und absolut torgleich. Der direkte Vergleich endete zudem 0:0. Dann müsste tatsächlich – auch im Jahr 2014 – das Los über Platz zwei und drei entscheiden. Das wäre an Dramatik dann wirklich nicht mehr zu übertreffen.

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Honduras – Schweiz: Die schlechten Erinnerungen an 2010

Um 22 Uhr kommt es in der Arena Amazonas in Manaus zum Schlagabtausch zwischen Honduras und der Schweiz. Honduras? Die Eidgenossen werden sich ungern an diesen Gegner erinnern, denn schon 2010 bei der WM in Südafrika trafen sie auf diesen Kontrahenten. Benötigt wurde ein Sieg mit zwei Treffern Differenz, heraus kam nur ein 0:0. Damit schied die Schweiz in der Vorrunde aus. Auch dieses Mal muss ein Sieg her. Im Fernduell mit Ecuador liegen die Schweizer nach ihrer 2:5-Niederlage gegen die Franzosen mit drei Punkten im Vergleich zu den Südamerikanern im Hintertreffen – aufgrund der schlechteren Tordifferenz. Somit muss die Schweiz entweder mit zwei Toren mehr Unterschied gewinnen als Ecuador, sollten die Südamerikaner Frankreich bezwingen. Es könnte aber selbst eine knappe Niederlage reichen, wenn Frankreich es zum dritten Mal krachen lässt. Holt die Schweiz einen Punkt, wäre sie dennoch weiter, wenn die Equipe Tricolore zeitgleich siegt. Selbst Honduras kann noch weiterkommen. Dann müsste Frankreich deutlich Ecuador schlagen (beispielsweise 3:0), und Honduras einen deutlichen Sieg gegen die Schweiz landen (zum Beispiel 2:0). Insgesamt müssen fünf Tore in beiden Spielen gutgemacht werden.

Ecuador – Frankreich: Les Bleus auf der Tour der Wiedergutmachung

Viele europäische Teams haben bislang enttäuscht. Zu den positiven Überraschungen bei der WM 2014 zählen nach ihrem 3:0-Sieg gegen Honduras und 5:2-Erfolg gegenüber der Schweiz aber ganz sicherlich die Franzosen. Um 22 Uhr bestreiten sie im Maracana in Rio de Janeiro nun ihr drittes und letztes Gruppenspiel. Für Platz eins braucht es noch einen Punkt, um ganz sicher zu gehen. Mit einer Tordifferenz von +6 wird aber wohl auch eine knappe Niederlage selbst für den ersten Rang, ansonsten eben für Platz zwei reichen. Aber Vorsicht: Schießen die Eidgenossen Honduras beispielsweise mit fünf Treffern Differenz ab, siegt Ecuador mit vier Toren Abstand gegen die Franzosen – dann wäre die Equipe Tricolore trotzdem noch ausgeschieden! Alles sehr theoretisch, aber eben nicht unmöglich. Ecuador reicht ein Unentschieden, wenn die Schweiz auch nicht über ein Remis hinaus kommt. Ebenfalls dürfen die Südamerikaner mit einem Tor mehr verlieren als die Schweiz, sollte diese gegen Honduras den Kürzeren ziehen. Gewinnt Ecuador, müssen sie nur aufpassen, dass der Sieg der Eidgenossen nicht um drei Treffer besser ist.

Nr.TeamSpielePunkteTore
1Frankreich 378:2
2Schweiz 367:6
3Ecuador 343:3
4Honduras 301:5

Die WM heute live im TV

Der Mittwoch ist Tag der ARD bei der Liveübertragung aus Brasilien. Ab 17.05 Uhr melden sich also mit aktuellen Berichte, Hintergründen und Interviews Matthias Opdenhövel und Experte Mehmet Scholl. Um 18 Uhr meldet sich Reporter Steffen Simon live aus Porto Alegre mit der Partie Nigeria gegen Argentinien. Eine Zusammenfassung vom Match Bosnien-Herzegowina gegen den Iran gibt es im Anschluss – oder live auf Eins Festival. Ab 22 Uhr bietet die ARD dann eine Konferenzschaltung aus der Gruppe E an. Gerd Gottlob kommentiert dabei das Match Ecuador gegen Schweiz, während sich Tom Bartels aus Manaus meldet mit dem Match zwischen der Schweiz und Honduras. Und zwischen den beiden Gruppen wird das Ganze in der ARD noch abgerundet durch den WM Club mit Alexander Bommes live aus Berlin. Zu Gast sind heute Jan Delay, Franziska Knuppe und Steffen Freund.

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